Edelstahl ist besonders empfindlich und daher sensibel in der Lagerung. Optimal für leicht zerkratzende Bleche ist daher die Unterbringung in einer Schubfachregal für Tafelmaterial von Karl H. Bartels GmbH, Horst/Holstein.

Die Bleche werden besonders schonend gelagert und können einzeln entnommen werden, ob mit dem Sauggreifer, per Hebemagnet oder mit einem Vakuum-Hebegerät am Hallenkran. Die Schubfachregale von Bartels sind so gebaut, dass sie direkt neben der Maschine platziert werden können, um so Durchlaufzeiten und Handlingkosten möglichst gering zu halten. Je nach Platzvoraussetzungen in der Produktionshalle können die Schubfachregale mit einklappbarem oder starrem Vorbau ausgestattet werden.
Einlagerung des Bleches nach Anlieferung ist entweder direkt auf der Palette im Regal möglich. Das spart Handlingkosten und eine extra schonende Regalauflage, kostet natürlich aber Lagerkapazität. Möglich ist natürlich auch die Ausstattung der einzelnen Fächer mit Tiefenauflagen oder mit einem speziellen Polyamid- oder Gummibelag, um die Edelstahlbleche vor Beschädigung oder Kontakt mit anderen Metallen zu schützen.

Die Ausstattung der einzelnen Schubfächer ist in jedem Fall variabel möglich. Abhängig von den Blechen und ihrem Einsatz an der Maschine können auch alle Fächer mit unterschiedlichen Belägen oder in unterschiedlichen Höhen ausgestattet werden. Standardausstattung sind acht Ausziehetagen mit je 2000 kg Traglast sowie eine starre Dachablage. Auf Wunsch ist aber auch die Ausstattung mit mehr oder weniger Fächern möglich sowie Traglasten bis zu 4000 kg pro Schubfach.
Langmaterial aus Edelstahl findet seine optimale Unterbringung in einem Roll-Aus-Regal für Langgut. Das Besondere an diesem Regal sind die einzeln ausrollbaren Etagenarme, die dadurch eine besonders schonende Einzelnentnahme der einzelnen Rohre oder Profile garantieren. Um das sensible Material besonders zu schonen, können die einzelnen Ausrolletagen mit Polyamid- oder Gummiauflagen versehen werden.
Auch überdimensionales Langmaterial ist kein Problem für ein Roll-Aus-Regal, da es fast beliebig um weitere Aufrichter und Ausrolletagen erweitert werden kann. Dabei sind die einzuhaltenden Gangbreiten äußerst gering, da die einzelnen Etagen trotz hoher Traglasten leicht über eine Kurbel ausgerollt werden können und mit dem Hallenkran beschickt oder entnommen werden kann.
Ist das Edelstahl besonders empfindlich oder handelt es sich um Reststücke, empfiehlt sich der Einsatz von Unterstützungspaletten, die auch wieder mit besonders schonenden Auflagen ausgekleidet werden können und sich auch ideal für die Lagerung von Reststücken eignen.
Sind die Rolletagen sehr schwer beladen oder an schwer zugänglichen Stellen, lassen sich die Roll-Aus-Regale - auch nachträglich – mit einem E-Antrieb ausrüsten. Oft ist das, je nach Einsatz, nicht komplett nötig, sondern nur für einzelne Etagen.
Die Firma Bartels, die meist ihre Konstruktionen nach Sonderwünschen der Kunden generiert, produziert im eigenen Werk in Horst/Holstein.
Artikel Focus Rostfrei Ausgabe 11, 2010 31.05.2010 (526.95 KB)